Drei Erfolgs­fak­to­ren, wie Sie Ihr Unter­neh­men “fit for agi­le“ machen!

Lesedauer: 2 Minuten
Star­ten Sie mit einem kon­kre­ten Pro­jekt!

Eine simp­le Erkennt­nis: Eine Orga­ni­sa­ti­on wird nicht über theo­re­ti­sche Schu­lun­gen und Wei­ter­bil­dun­gen „agil“. UND: Ein SCRUM MASTER und PRODUCT-OWNER Zer­ti­fi­kat sind kein Garant für agi­len Pro­jekt­er­folg.

Skills kön­nen nur auf­ge­baut und ver­fes­tigt wer­den, wenn eine unmit­tel­ba­re Anwen­dung „am leben­den Objekt“ erfolgt. Ein guter Weg ist, agi­le Schu­lun­gen mit gan­zen Pro­jekt­teams durch­zu­füh­ren und die agi­le Phi­lo­so­phie, Begriff­lich­kei­ten und zen­tra­len Instru­men­ten anhand die­ses kon­kre­ten Pro­jekts zu defi­nie­ren. Das Team wird moti­viert in das agi­le Pro­jekt star­ten und – gege­be­nen­falls ange­rei­chert mit Coa­ching und Self-Lear­ning – das Pro­jekt erfolg­reich umset­zen.

Bau­en Sie agi­le-Skills ganz­heit­lich auf!

Um „fit for agi­le“ zu wer­den, sind agi­le Skills auf­zu­bau­en – und zwar ganz­heit­lich. Ein häu­fig gese­he­ner Manage­ment-Feh­ler liegt dar­in, den Skil­lauf­bau auf Fach- und IT-Abtei­lung zu redu­zie­ren. Fakt ist: Wenn nicht für die pas­sen­den Rah­men­be­din­gun­gen gesorgt ist, kön­nen sich SCRUM-MASTER und PRODUCT-OWNER noch so anstren­gen – das Expe­ri­ment „agil“ wird auf­grund ver­schie­de­ner Fak­to­ren schei­tern.

Wei­te­rer Hand­lungs­be­darf:

  • Der Ein­kauf… muss den Aus­wahl­pro­zess für Softwareentwickler/Berater/Partner im agi­len Umfeld rich­tig aus­ge­stal­ten. Dabei sind sowohl Cha­rak­ter eines agi­len Pro­jekts zu berück­sich­ti­gen wie auch agi­le Beschaf­fungs­me­tho­den (Stich­wort: Lean-agi­le-pro­cu­re­ment)
  • Die Rechts­ab­tei­lung… muss Ver­trags­wer­ke vor­hal­ten, wel­che eine rich­ti­ge Rechts­ba­sis im agi­len Pro­jekt­um­feld dar­stel­len
  • Das Con­trol­ling… muss ein Instru­men­ta­ri­um für das Moni­to­ring agi­ler Pro­jek­te bereit­stel­len und Con­trol­ling-Anfor­de­run­gen und ‑Inter­val­le auf agi­le trim­men
  • Die Per­so­nal­ab­tei­lung… muss eine Lösung für die star­ke Ein­bin­dung von Per­so­nal der Fach­ab­tei­lun­gen in agi­le Pro­jek­te fin­den und die Abtei­lun­gen bei Schu­lungs- und Wei­ter­bil­dungs­be­darf unter­stüt­zen
  • Das Manage­ment… muss “agi­le” ver­ste­hen und Mit­ar­bei­ter, Teams bzw. die Orga­ni­sa­ti­on ent­spre­chend füh­ren.
Set­zen Sie auf erfah­re­ne Part­ner!

Oft stel­len Pro­jek­te mit IT-Bezug die ers­ten Anwen­dungs­fäl­le für agi­le Metho­dik dar. Um posi­ti­ven und mög­lichst rei­bungs­lo­sen Start in die agi­le Denk­wei­se zu ermög­li­chen, ist es sinn­voll, auf Sei­ten des Imple­men­tie­rungs-/Um­set­zungs­part­ners einen in agi­ler Metho­dik erfah­re­nen Coun­ter­part zu wäh­len. Pro­jek­te, in die bei­de Sei­ten mit gefähr­li­chem Halb­wis­sen star­ten, sind erfah­rungs­ge­mäss inef­fi­zi­ent und die Wahr­schein­lich­keit von Nega­tiv­erfah­run­gen deut­lich grös­ser. Aber Ach­tung: nicht über­all, wo agil drauf­steht, ist auch agil drin. Eine kri­ti­sche Prü­fung bzw. die Anfor­de­run­gen eines Leis­tungs­nach­wei­ses zu agi­len Skills und Erfah­run­gen des poten­zi­el­len Part­ners sind vor einem Start ins Pro­jekt auf jeden Fall hilf­reich.

Rachel Mende

Rachel Mende

Geschäftsführerin
con|energy swiss
mende@conenergy.com

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