Mit der rich­ti­gen Posi­tio­nie­rung zur smar­ten City!

Lesedauer: 4 Minuten

Gemein­sam mit der Ener­gie­ver­sor­gung Mit­tel­rhein AG hat die con|energy unter­neh­mens­be­ra­tung einen Posi­tio­nie­rungs­pro­zess für die erfolg­rei­che Ent­wick­lung zur Smart City ent­wor­fen. Der Bedarf ist da, die Umset­zung lohnt sich.

Das „Bio­top Stadt“ ver­än­dert sich. Hand­lungs­be­darf ent­steht!

Die Städ­te der DACH-Regi­on – ob klein oder groß – ste­hen vor gro­ßem Wan­del, getrie­ben durch lang­fris­ti­ge Trends: Die anhal­ten­de Urba­ni­sie­rung for­dert eine sozi­al­ver­träg­li­che Erfül­lung des Woh­nungs­be­darfs sowie einen effi­zi­en­ten Stra­ßen­ver­kehr, Digi­ta­li­sie­rung ermög­licht daten­ge­stütz­te Infra­struk­tu­ren und effi­zi­en­te Ver­wal­tungs­pro­zes­se und der Nach­hal­tig­keits­trend weckt Begehr­lich­kei­ten hin­sicht­lich umwelt­scho­nen­der Ener­gie­ver­sor­gung, aus­stoß­frei­em Ver­kehr und „grü­nen“ Ange­bo­ten für den Bür­ger. Die­se und wei­te­re Ent­wick­lun­gen trei­ben städ­ti­sche und markt­ge­trie­be­ne Akteu­re, wie Ver­wal­tung, Ener­gie­ver­sor­ger, Ent­sor­gungs­be­trie­be in ambi­tio­nier­te Ver­än­de­rungs­pro­zes­se. Ziel ist es dabei, dass wan­deln­de „Bür­ger- bzw. Kun­den­bio­top“ aktiv mit­zu­ge­stal­ten und die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft mit­zu­steu­ern. Städ­te­ver­tre­tun­gen ste­hen in der Ver­ant­wor­tung, die Akti­vi­tä­ten und Sta­ke­hol­der anzu­trei­ben und zu koor­di­nie­ren, um ihrer Stadt einen effi­zi­en­ten Ver­än­de­rungs­pro­zess zu ermög­li­chen.

SMART CITY ist das Schlag­wort die­ser Ver­än­de­rungs­be­mü­hun­gen und der­zeit hoch im Kurs auf den Agen­den der poli­ti­schen Ver­tre­ter. Vor gar nicht lan­ger Zeit wur­den unter die­sem Begriff ledig­lich Tech­no­lo­gien sub­sum­miert, die im städ­ti­schen Raum Ein­satz fin­den kön­nen. Nicht nur ist der Begriff heu­te wei­ter gefasst, meint näm­lich grob nicht nur Tech­no­lo­gien son­dern alles, was die Stadt digi­tal und intel­li­gent, effi­zi­en­ter, nach­hal­ti­ger und lebens­wer­ter macht, auch ist der Begriff „City“ anders inter­pre­tiert, näm­lich schließt er nun auch Lösun­gen für Städ­te, Land­krei­se, Dör­fer, Regio­nen mit weni­ger als 100.000 Ein­woh­nern ein. Ver­ständ­lich, schaut man sich an, dass bei­spiels­wei­se in Deutsch­land die dort leben­de Bevöl­ke­rung mehr als 70% der Gesamt­heit aus­macht. Eine smar­te City ist dem Bür­ger wich­tig, Lösun­gen sind vor­han­den und die städ­ti­schen Reprä­sen­tan­ten pushen das The­ma.

Das Stadt­werk, die Infra­struk­tur­hoff­nung!

Stadt­wer­ke sind dabei stets Haupt­an­sprech­part­ner der Poli­tik, wenn es um die Umset­zung der Smart City geht. Die­se müs­sen sich in die­sem Pro­zess genau über­le­gen, wel­che Posi­ti­on sie in der Stadt ein­neh­men möch­ten (Sie­he Arti­kel „Smart City — Sind die Ver­sor­ger bereit für eine Posi­tio­nie­rung?). Fakt ist, Smart City ist zu gro­ßen Tei­len ein The­ma städ­ti­scher Infra­struk­tu­ren und kein Unter­neh­men ist dar­in mehr Exper­te als die Stadt­wer­ke. Dies betrifft ins­be­son­de­re Erzeu­gungs­an­la­gen, Strom‑, Gas‑, Wärme‑, Was­ser­net­ze und den Tief­bau. Dar­über hin­aus gibt es aber eben­falls zahl­rei­che The­men, bei denen Stadt­wer­ke im Rah­men der Ver­än­de­rung zur Smart City wach­sen kön­nen: Mess­stel­len­be­trieb, IoT-Funk­net­ze, Mobi­li­täts­kon­zep­te und ‑net­ze, der Ver­kehrs­be­reich, Bera­tungs­tä­tig­kei­ten, etc. Immer mit dem Ziel dem Bür­ger einen Mehr­wert zu bie­ten und dabei die eige­nen Stär­ken ein­set­zen zu kön­nen. In Ver­bin­dung mit dem poli­ti­schen Wil­len der Stadt im Rücken und der eige­nen Exper­ten im Boot ist dies eine gute Aus­gangs­la­ge.

Mit einer Stra­te­gie für Stadt und Ener­gie­ver­sor­ger zum Erfolg

Der­zeit ent­ste­hen sicher auch des­halb vie­ler­orts Smart City Stra­te­gien als Schlacht­plan für eine koor­di­nier­te Ver­än­de­rung von Dör­fern und Städ­ten in der Zusam­men­ar­beit aus Städ­te­ver­tre­tern und städ­ti­schen Unter­neh­men. Gera­de die Umset­zung im länd­li­chen Raum („Smart Regi­on“) stell­te vie­le Betei­lig­te dabei vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Die Ener­gie­ver­sor­gung Mit­tel­rhein als Flä­chen­ver­sor­ger haben sich die­ser Her­aus­for­de­rung und Ent­wick­lung zum Ziel gesetzt, in die Rol­le des digi­ta­len Infra­struk­tur­be­trei­bers zu wach­sen und Städ­te und Kom­mu­nen im eige­nen Netz­ge­biet mit einem effi­zi­en­ten, prag­ma­ti­schen und ziel­ori­en­tier­ten Pro­jekt­plan bei der Stra­te­gie­er­stel­lung zu unter­stüt­zen. Immer mit dem Ziel, den indi­vi­du­el­len Gege­ben­hei­ten vor Ort Rech­nung zu tra­gen und den loka­len USP zu stär­ken. con|energy hat die Erstel­lung des Pro­jekt­vor­ge­hens als Smart City Exper­te beglei­tet und kennt die Knack­punk­te bei der Stra­te­gie­er­stel­lung zur Smart City.

Wann bringt eine Smart City Stra­te­gie etwas?

Ohne Rah­men, ohne Ziel, kei­ne Ent­wick­lung! Eine Smart City Stra­te­gie soll­te den Hand­lungs­rah­men klar und begrün­det kom­mu­ni­zie­ren, um lang­fris­tig und plan­bar ein gemein­sa­mes Regle­ment zu set­zen. Eine Visi­on, Ent­wick­lungs­zie­le und eine trans­pa­ren­te Defi­ni­ti­on der Par­ti­zi­pa­ti­ons­mög­lich­kei­ten für die jewei­li­gen Akteu­re moti­vie­ren und ermög­li­chen eine geziel­te und akti­ve Mit­ge­stal­tung aller. Dabei ist essen­ti­ell, die auf die indi­vi­du­el­len, loka­len Gege­ben­hei­ten ein­zu­ge­hen. Kern­fra­ge: „Wie wol­len wir in Zukunft in unse­rer Smart Regi­on leben?“. Nur wenn Rah­men und Zie­le gege­ben sind, kön­nen die rich­ti­gen Struk­tu­ren und Zustän­dig­kei­ten (Ver­ant­wort­lich­kei­ten, Part­ner, Orga­ni­sa­ti­on und Par­ti­zi­pa­ti­on) gemein­sam fest­ge­legt wer­den, was den Grund­stein zum Erfolg legt. Die Maß­nah­men, wel­che aus den Zie­len abge­lei­tet wer­den, bil­den die kon­kre­te Road­map der Stadt und des Ener­gie­ver­sor­gers für die wei­te­re Ent­wick­lung und ist somit ein zen­tra­les Ele­ment. Nicht zuletzt ist dies auch für das Erwar­tungs­ma­nage­ment zen­tral! Wich­tig ist, nicht alles muss vor Ort neu erfun­den wer­den. Oft­mals reicht der Blick zu intel­li­gen­ten Lösun­gen in ande­ren Städ­ten oder Regio­nen.

evm ist mit der Zusam­men­ar­beit sehr zufrie­den

Auf­bau­end aus der Zusam­men­ar­beit mit con|energy ist im Ergeb­nis bei evm die Dach­mar­ke Smart­Ma­cher ent­stan­den. Hier wer­den ab sofort alle digi­ta­len Smart City Pro­duk­te – von der Smart City Stra­te­gie­be­ra­tung bis hin zum Betrieb von Funk­net­zen und dem Ange­bot von Ser­vices – gebün­delt. „Aus mei­ner Sicht ist dies der bes­te Weg, um schnell und güns­tig Wirk­sam­keit im Bereich Smart City zu erzeu­gen.“ so Chris­ti­an Joche­mich, Lei­ter Inno­va­ti­ons­ma­nage­ment bei evm. Das gemein­sam mit con|energy ent­wi­ckel­te Stra­te­gie­vor­ge­hen beinhal­tet ange­fan­gen von Mobi­li­tät alle Berei­che einer Smart City. Sie bil­det den Aus­gangs­punkt und befä­higt die Kom­mu­ne für alle wei­te­ren digi­ta­len Umset­zungs­maß­nah­men. Wich­tig: Fast 80% aller Smart City Pro­jek­te sind för­der­mit­tel­ge­stützt. Daher ist auch das The­ma und die resul­tie­ren­den Mög­lich­kei­ten ein zen­tra­ler Bestand­teil des ent­wi­ckel­ten Stra­te­gie­an­sat­zes. Die evm-Grup­pe bie­tet das Pro­dukt bereits den Kom­mu­nen im Netz­ge­biet an und hat hier­zu bereits sehr kon­kre­te Umset­zun­gen anste­hend. Wich­tig bei der Erstel­lung des Pro­duk­tes und damit Erfolgs­fak­tor und Ent­schei­dungs­grund für die Zusam­men­ar­beit mit con|energy war aus Sicht der evm vor allem ein prag­ma­ti­sches und rea­li­täts­na­hes Vor­ge­hen zu ent­wi­ckeln, wel­ches den boden­stän­di­gen Rah­men­be­din­gun­gen in der Regi­on gerecht zu wer­den. Nicht New York, Shen­zen oder Kopen­ha­gen, son­dern Linz, Gerol­stein oder Hach­en­burg ist die kla­re Stoß­rich­tung in die­sen Pro­jek­ten.

Das Vor­ge­hen ist sche­ma­tisch, die Inhal­te indi­vi­du­ell, der Angang typ­sa­che

con|energy und evm konn­ten mit dem auf­ge­setz­ten Vor­ge­hens­plan ein Blue­print erstel­len, wel­cher auf jede Stadt und jeden Ener­gie­ver­sor­ger anwend­bar ist, aber voll und ganz die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se jeder Stadt/ Kom­mu­ne in den Vor­der­grund stellt. Durch die indi­vi­du­el­le Aus­gangs­si­tua­ti­on und den damit ver­bun­de­nen Stär­ken und Schwä­chen der jewei­li­gen Kom­mu­nen und den Ideen der betei­lig­ten Mit­ar­bei­ter und Sta­ke­hol­der ent­steht eine indi­vi­du­el­le Visi­on, Posi­tio­nie­rung und Road­map. Wie bereits genannt, ist dabei die zen­tra­le Fra­ge „Wie wol­len wir in unse­rer Smart City leben?” und nicht „Was könn­te man digi­tal machen?“. Die­sen Best Prac­ti­ce Ansatz konn­te con|energy bereits auch schon bei eini­gen wei­te­ren Stadt­wer­ken erfolg­reich umset­zen. Wie die Stadt/das Stadt­werk dann mit den Ergeb­nis­sen ver­fährt ist typ­sa­che und spie­gelt die Erwar­tun­gen an das Feld Smart City wider. Eini­ge Ener­gie­ver­sor­ger grün­den eige­ne Smart City Gesell­schaf­ten, ande­re wie­der­um eta­blie­ren eige­ne Berei­che oder Mar­ken inner­halb des Unter­neh­mens um dem The­ma Ent­fal­tungs­spiel­raum zu geben. Eini­ge nut­zen Smart City jedoch auch für situa­ti­ves Geschäft aus der bestehen­den Orga­ni­sa­ti­on her­aus. Unse­re Mei­nung: Wie Sie es orga­ni­sa­to­risch umset­zen, hängt von den Gege­ben­hei­ten vor Ort ab. Wich­tig ist, dass man sich dem The­ma Smart City struk­tu­riert und stra­te­gisch mit einem erfah­re­nen Part­ner nähert. Denn eines ist sicher: Smart City ist heu­te schon Rea­li­tät und wird sicher­lich kein kur­zer, hip­per Trend blei­ben.

Die­ser Arti­kel ist gemein­sam mit Chris­ti­an Joche­mich, Lei­ter Inno­va­tions- und Ver­än­de­rungs­ma­nage­ment bei der Ener­gie­ver­sor­gung Mit­tel­rhein AG, ent­stan­den. (Kon­takt: Christian.Jochemich@evm.de)

Markus Kappen

Markus Kappen

Senior-Berater
con|energy swiss
kappen@conenergy.com

Bei­trag Tei­len:

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