# Revue KW 1

Olten (ener­ga­te) — Das Jahr 2020 sorg­te für das schlech­tes­te Ergeb­nis am schwei­ze­ri­schen Auto­markt seit der Ölkri­se. Alter­na­tiv­an­trie­be haben jedoch eine sprung­haf­te Ent­wick­lung erlebt. Vom Wan­del der Ener­gie­bran­che pro­fi­tiert auch der Züri­cher Finan­zie­rungs­dienst­leis­ter Can­di, der auf Pho­to­vol­ta­ik-Dach­an­la­gen spe­zia­li­siert ist.


Auto­jahr 2020 schließt mit Alternativ-Allzeithoch

Die Coro­na-Pan­de­mie hat für das schlech­tes­te Ergeb­nis am Auto­markt der Schweiz und des Fürs­ten­tums Liech­ten­stein seit über 40 Jah­ren gesorgt. Von der Kri­se ver­schont blie­ben jedoch die Alter­na­tiv­an­trie­be – sie
ver­zeich­ne­ten mit 28,2 Pro­zent Markt­an­teil gar ein All­zeit- Rekord­jahr. 2019 lag der Markt­an­teil der Alter­na­tiv-Antrie­be noch bei 13,1 Pro­zent. “Deut­lich über­trof­fen” wur­de auch das soge­nann­te “10/20-Ziel” der Schwei­zer Auto­mo­bil-Impor­teu­re Auto Schweiz, das besagt, dass 2020 jeder zehn­te neue Per­so­nen­wa­gen ein Elek­tro­au­to oder Plug-in-Hybrid sein soll. Wie Auto-Schweiz nun mit­teil­te, erreich­ten die Ste­cker­fahr­zeu­ge 2020 einen Markt­an­teil von 14,3 Prozent.


Unter­wal­li­ser Gemein­den erneu­ern Wasserkraftkonzessionen

Die sie­ben Unter­wal­li­ser Gemein­den Sal­van, Cham­pé­ry, Ver­na­y­az, Val-d’Il­liez, Evi­onnaz, Trois­tor­rents und Mon­they haben ihre Was­ser­kraft­kon­zes­sio­nen mit der Alpiq-Toch­ter­fir­ma Sal­an­fe SA ver­län­gert. Die Kon­zes­sio­nen läuft gemäss einer Ver­ein­ba­rung mit der Sal­an­fe SA und Alpiq damit für wei­te­re 80 Jah­re. Die neue Ver­ein­ba­rung tritt am 1. Janu­ar 2033 in Kraft. Gemäß der Was­ser­kraft­stra­te­gie des Kan­tons Wal­lis fal­len zum Zeit­punkt der Neu­kon­zes­sio­nie­rung 60 Pro­zent der Was­ser­kraft­an­la­gen der Sal­an­fe SA an die Kon­zes­si­ons­ge­mein­den heim. Ent­spre­chend redu­ziert Alpiq die Betei­li­gung an der Gesell­schaft per 1. Janu­ar 2033 von heu­te 100 Pro­zent auf neu 40 Prozent.


Im Por­trät: Candi

Das Start-up-Unter­neh­men Can­di ist auf die Finan­zie­rung von Pho­to­vol­ta­ik-Dach­an­la­gen in Ent­wick­lungs­län­dern spe­zia­li­siert. “Solar­an­la­gen auf Dächern kön­nen gewerb­li­chen und indus­tri­el­len Anwen­dern in Ent­wick­lungs­län­dern heu­te Strom zu Prei­sen unter dem Markt­preis lie­fern”, sagt CFO Fabio Euca­lip­to. “Trotz­dem haben die­se Unter­neh­men Schwie­rig­kei­ten beim Zugang zu die­ser Tech­no­lo­gie. Wir haben des­halb eine digi­ta­le Geschäfts­platt­form ent­wi­ckelt, die spe­zi­ell auf die Erschlie­ßung die­ses Markt­seg­ments aus­ge­rich­tet ist.” Das Port­fo­lio des Zür­cher Jung­un­ter­neh­mens umfasst der­zeit 35 Stand­or­te in Indi­en und in Süd­afri­ka. Die Leis­tung der betrie­be­nen Anla­gen beträgt rund 10.000 kWp.


BFE ver­gibt Watt d‘Or 2021

Am 7. Janu­ar hat das Bun­des­amt für Ener­gie (BFE) zum 14. Mal den renom­mier­ten Ener­gie­preis Watt d‘Or für “Best­leis­tun­gen im Ener­gie­be­reich” ver­lie­hen. Gewin­ner sind unter ande­rem Roman­de Ener­gie und ABB Schweiz in der Kate­go­rie Erneu­er­ba­re Ener­gien. Prä­miert wur­den sie für ihr schwim­men­des Solar­kraft­werk auf dem Lac de Toules in den Wal­li­ser Ber­gen. Die Anla­ge sei welt­weit ein­ma­lig, so das BFE. In der Kate­go­rie Ener­gie­ef­fi­zi­en­te Mobi­li­tät wur­den die Hydro­spi­der AG, Hyun­dai Hydro­gen Mobi­li­ty AG, H2 Ener­gy AG und der För­der­ver­ein H2 Mobi­li­tät Schweiz prä­miert, die gemein­sam den Was­ser­stoff-Schwer­ver­kehr und das Tank­stel­len­netz in der Schweiz auf­bau­en. Wei­te­re Gewin­ner wur­den in den Kate­go­rien Ener­gie­tech­no­lo­gien,
sowie Gebäu­de und Raum aus­ge­zeich­net. /sb/jr

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