# Revue KW 14

Olten (ener­ga­te) — Die Regio­nal­wer­ke AG Baden wol­len bis 2030 ihre CO2-Emis­sio­nen um min­des­tens 20.000 Ton­nen jähr­lich sen­ken. Der­weil ruft die Aktio­närs­ver­ei­ni­gung Acta­res Unter­neh­men dazu auf, Kli­ma­zie­le ambi­tiö­ser zu verfolgen.

Baden: Pum­pen erset­zen Heizkessel

Im Febru­ar gab die Regio­nal­wer­ke AG Baden (RWB) bekannt, den ener­gie­be­ding­ten CO2-Aus­stoss bis 2030 um min­des­tens 20.000 Ton­nen jähr­lich zu sen­ken. Dazu ersetzt sie die fos­si­len Ener­gie­trä­ger in der Wär­me­ver­sor­gung zuneh­mend durch erneu­er­ba­re. Die Fern­wär­me­lei­tung der KVA Tur­gi, die Heiz­zen­tra­le des Wär­me­ver­bunds Kap­pel­er­hof und die Wär­me- und Käl­te­ver­sor­gung auf dem Cam­pus-Are­al des Kan­tons­spi­tals Baden tra­gen zur Hälf­te zur geplan­ten CO2-Reduk­ti­on bei. Die ande­re Hälf­te der CO2-Ein­spa­run­gen fällt auf den Ersatz von fos­si­len Heiz­sys­te­men durch Grund­was­ser­wär­me­pum­pen, teil­te das Unter­neh­men mit. 10.000 Ton­nen CO2 pro Jahr sol­len allein durch letz­te­re ein­ge­spart werden.

 

WWZ erwirt­schaf­tet weni­ger Gewinn

Die Zuger WWZ-Grup­pe hat im ver­gan­ge­nen Jahr weni­ger ver­dient. Der Kon­zern­ge­winn ist um rund 19 Pro­zent auf 39 Mio. Fran­ken gesun­ken. Der Finan­z­ertrag aus Wert­schrif­ten­an­la­gen redu­zier­te sich gar um mehr als 24 Pro­zent und erreich­te 4,7 Mio. Fran­ken. Weni­ger deut­lich war der Rück­gang beim Ebit, das um 10,5 Pro­zent auf 27,4 Mio. Fran­ken zurück­ging. Als Grün­de für den Rück­gang nann­te WWZ unter ande­rem gestie­ge­ne ordent­li­che Abschrei­bun­gen. Trotz tie­fe­ren Ener­gie­ab­satz unter ande­rem in der Strom­spar­te konn­te WWZ den Net­to­er­lös mit 227,6 Mio. Fran­ken den­noch prak­tisch auf Vor­jah­res­ni­veau hal­ten. Erfreu­lich ist der Anstieg des Wär­me- und Käl­te­ab­sat­zes um 22,5 Pro­zent auf 35,9 Mio. kWh.

Acta­res begrüsst Kli­ma­zie­le der Zurich, Kri­tik an UBS

Die Aktio­närs­ver­ei­ni­gung Acta­res begrüsst die neu­en Kli­ma­zie­le der Ver­si­che­rung Zurich. Die­se hat­te das Vor­ha­ben Ende März bekannt gege­ben. Den­noch ruft Acta­res Zurich und ande­re Unter­neh­men, die bereits erfolg­reich Initia­ti­ven umge­setzt hät­ten, auf, noch ambi­tiö­ser zu wer­den: In den letz­ten Mona­ten wür­den sich Stim­men in der Wis­sen­schaft meh­ren, die auf­zeig­ten, dass das bis­he­ri­ge Tem­po im Kli­ma­schutz nicht aus­rei­chen wer­de, um die ver­ein­bar­ten Mini­mal­zie­le zu errei­chen, so Acta­res. Posi­tiv strich die Ver­ei­ni­gung her­aus, dass sich Zurich aus der Trans Moun­tain Pipe­line zurück­ge­zo­gen habe. Auch habe Zurich sei­ne Punkt­zahl im Dow Jones Sus­taina­bi­li­ty Index stei­gern können.

Strom­be­schaf­fung: Anwalts­kanz­lei wider­spricht Weko

Die von der Wett­be­werbs­kom­mis­si­on (Weko) geäus­ser­ten Emp­feh­lun­gen betref­fend Anwen­dung des Beschaf­fungs­rechts und des Bin­nen­markt­ge­set­zes (BGBM) für Strom­lie­fe­run­gen stos­sen in juris­ti­schen Krei­sen auf Kri­tik, etwa bei der Zür­cher Anwalts­kanz­lei Badert­scher Rechts­an­wäl­te AG. Die­se stört sich an der von der Weko “sinn­ge­mäss” ver­tre­te­nen Auf­fas­sung, dass alle öffent­li­chen Auf­trag­ge­ber mit einem Jah­res­ver­brauch von min­des­tens 100.000 kWh pro Ver­brauchs­stät­te ab Janu­ar 2022 von ihrem Netz­zu­gang Gebrauch machen müs­sen. Laut der Kom­mis­si­on erge­be sich aus dem inter­na­tio­na­len und natio­na­len Beschaf­fungs­recht sowie aus dem BGBM, dass die Strom­be­schaf­fung öffent­lich aus­zu­schrei­ben sei.

Mobi­li­ty will bis 2023 min­des­tens 300 Lade­sta­tio­nen installieren

Der Car­sha­ring-Anbie­ter Mobi­li­ty will bis 2023 schweiz­weit min­des­tens 300 Lade­sta­tio­nen für Elek­tro­au­tos in Betrieb neh­men. Die 300 Sta­tio­nen ent­spre­chen einem Fünf­tel des Mobi­li­ty-Gesamt­net­zes. Für den Betrieb der Sta­tio­nen soll der Stand­ort­ei­gen­tü­mer den Netz­an­schluss zur Ver­fü­gung stel­len, wäh­rend Mobi­li­ty ihre eige­ne Lade­lö­sung instal­liert. Dank die­ser sei­en für die Kun­den ein­heit­li­che Lade­pro­zes­se garan­tiert, schreibt das Unter­neh­men. Dazu sol­len sowohl AC- als auch DC-Sta­tio­nen in Betrieb genom­men wer­den. “Mit AC laden wir drei­pha­si­ge Elek­tro­au­tos mit 11 kW, sprich mit bis zu 50 Kilo­me­tern pro Lade­stun­de”, so Mobi­li­ty. /sb/jg/jr

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