# Revue KW 23

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Olten (ener­ga­te) — In sei­ner Start-up-Serie stellt ener­ga­te jun­ge Unter­neh­men vor, die ihre Geschäfts­ideen auf die Ver­än­de­run­gen in der Ener­gie­bran­che abge­stimmt haben. So etwa die Geo­im­pact AG, die eine Online-Ener­gie­be­darfs­ana­ly­se für Gebäu­de ent­wi­ckelt hat, und Green‑Y, das einen gleich­na­mi­gen Druck­luft-Strom­spei­cher anbie­tet, der zugleich wie eine Wär­me­pum­pe funk­tio­niert.

 

Im Por­trät: Geo­im­pact

Die Ener­gie­bran­che wan­delt sich. Digi­ta­li­sie­rung und neue Kun­den­er­war­tun­gen sind dabei wich­ti­ge Trei­ber — ener­ga­te stellt Start-ups vor, die sie her­vor­brin­gen. Geo­im­pact hat die Online-Platt­form SEP ent­wi­ckelt, wel­che die ener­ge­ti­sche Bilanz von Gebäu­den ana­ly­siert. Die Soft­ware ver­eint der­zeit mehr als 40 Mil­lio­nen gebäu­de­spe­zi­fi­sche Daten­sät­ze. Die Infor­ma­tio­nen wer­den täg­lich aktua­li­siert und sol­len etwa Poten­zia­le zur Ver­bes­se­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz oder zur loka­len Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien auf­zei­gen. “SEP macht es mög­lich, Syn­er­gien und Poten­zia­le sowie Ver­än­de­run­gen in Gebäu­den ein­fach zu erken­nen, damit die Betrei­ber die­se rasch nut­zen kön­nen”, so Geo­im­pact.

 

Leclan­ché geht Part­ner­schaft mit Ene­ris ein

Die Ene­ris Group wird bis zu 95 Mio. Fran­ken in den West­schwei­zer Ener­gie­spei­cher­pro­du­zen­ten Leclan­ché inves­tie­ren. Geplant ist unter ande­rem die Grün­dung von zwei Pro­duk­ti­ons-Joint-Ven­tures, an denen Ene­ris die Mehr­heit des Akti­en­ka­pi­tals hal­ten soll. Eines ist in Deutsch­land für die Pro­duk­ti­on von Zel­len vor­ge­se­hen, ein ande­res in der Schweiz und in Polen für die Mon­ta­ge von Modu­len. Zudem erhält Leclan­ché von Ene­ris eine Betriebs­ka­pi­tal­fi­nan­zie­rung von bis zu 42 Mio. Fran­ken, damit der Geschäfts­plan bis Juni 2021 voll­stän­dig finan­ziert ist. Die ers­te Tran­che von 21 Mio. Fran­ken ist bereits beschlos­sen und wird in meh­re­ren Raten aus­be­zahlt.

 

Wirt­schafts­füh­rer ver­lan­gen ein “grif­fi­ges” CO2-Gesetz

Zum Start der par­la­men­ta­ri­schen Som­mer­ses­si­on set­zen sich über 370 Wirt­schafts­füh­rer für ein “grif­fi­ges” CO2-Gesetz ein. “Wir alle wol­len einen wesent­li­chen Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­ten”, heisst es im offe­nen Brief an den Natio­nal­rat. “Des­halb enga­gie­ren wir uns für eine wir­kungs­vol­le Schwei­zer Kli­ma­po­li­tik.” Das Schrei­ben ver­fasst hat die Initia­ti­ve “CEO4climate”, in der sich CEOs von klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men, aber auch von mul­ti-natio­na­len Gross­kon­zer­nen zusam­men­ge­schlos­sen haben. Sie set­zen sich etwa für “ein 2030-Reduk­ti­ons­ziel für Emis­sio­nen im Inland” ein, das einen ver­bind­li­chen Absenk­pfad bis 2050 auf Net­to-Null-CO2-Emis­sio­nen erlaubt.

 

Im Por­trät: Green‑Y

Green‑Y ist ein wei­te­res Start-up, das ener­ga­te in sei­ner Serie vor­stellt. Das Spei­cher­sys­tem Green‑Y spei­chert nicht nur Strom, son­dern heizt und kühlt auch — das Prin­zip dahin­ter basiert auf einem Druck­luft­spei­cher. Damit löse Green‑Y zwei gros­se Her­aus­for­de­run­gen der Ener­gie­zu­kunft, schreibt Mit­grün­der und COO Domi­nik Schnar­wi­ler. “Es spei­chert Strom von erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len und ermög­licht es, die­sen wirt­schaft­lich und ohne Sub­ven­tio­nen zu pro­du­zie­ren. Dar­über hin­aus kann aus erneu­er­ba­rer Ener­gie Wär­me und Käl­te effi­zi­ent bereit­ge­stellt wer­den.” Nut­zern ver­spricht das Unter­neh­men hohe Ein­spa­run­gen bei den Ener­gie­kos­ten.

 

Weko öff­net Gas­markt in der Zen­tral­schweiz voll­stän­dig

Die Wett­be­werbs­kom­mis­si­on (Weko) hat in einem Ver­fah­ren gegen die Ener­gie Was­ser Luzern Hol­ding AG (EWL) und die Erd­gas Zen­tral­schweiz AG (EGZ) ent­schie­den. Die Gas­netz­be­trei­be­rin EGZ und ihre Mut­ter­ge­sell­schaft EWL hat­ten einem Dritt­lie­fe­ran­ten, begrün­det mit der Ver­bän­de­ver­ein­ba­rung, die Gas­durch­lei­tung zu einem klei­ne­ren Wär­me­kun­den in der Stadt Luzern ver­wei­gert — zu Unrecht, so die Weko. Auch den klei­nen Erd­gas­kun­den sei der Netz­zu­gang zu gewäh­ren, wenn sich die Ver­wei­ge­rung sach­lich nicht recht­fer­ti­gen las­se, so wie in die­sem Fall. Damit öff­net die Weko den Erd­gas­markt in der Zen­tral­schweiz — zumin­dest vor­über­ge­hend — fak­tisch voll­stän­dig. /kb/ad

 

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