# Revue KW 27

Lesedauer: 2 Minuten

Olten (ener­ga­te) — Pri­meo Ener­gie und EKZ koope­rie­ren im Ener­gie­ver­trieb. Gemein­sam wol­len sie einer der moderns­ten Ener­gie­an­bie­ter und ‑dienst­leis­ter in der Schweiz wer­den. Pri­meo Ener­gie inves­tiert zudem 15 Mil­lio­nen Fran­ken in den Auf­bau und Betrieb von Elek­tro-Schnell­la­de­sta­tio­nen in der Schweiz. Gemein­sam mit dem Astra, Alpiq E‑Mobility und ABB wur­den ver­gan­ge­ne Woche die ers­ten Sta­tio­nen ein­ge­weiht.

 

Ers­te Elek­tro-Schnell­la­de­sta­ti­on an Auto­bahn­rast­platz eröff­net

Das Bun­des­amt für Stras­sen (Astra) hat zusam­men mit Pri­meo Ener­gie, Alpiq E‑Mobility und ABB am 26. Juni die ers­ten Elek­tro-Schnell­la­de­sta­tio­nen auf den Auto­bahn­rast­plät­zen Inse­li und Chilch­büel in Luzern an der A2 ein­ge­weiht. Die Sta­tio­nen von Pri­meo Ener­gie ver­fü­gen über einen Bat­te­rie­spei­cher und ein Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tem von ABB. Der Spei­cher habe eine Leis­tung von 330 kW und eine Kapa­zi­tät von 170 kWh. Die dadurch ermög­lich­te Zwi­schen­spei­che­rung erlaubt es dem loka­len Ver­sor­gungs­netz, die Spit­zen­last beim Schnell­la­den nicht direkt abzu­de­cken, was die Strom­be­zugs­kos­ten für Betrei­ber und End­kun­den um bis zu einem Drit­tel redu­ziert.

 

Gar­bin: “In zehn Jah­ren stel­len Sie Was­ser­stoff viel­leicht sel­ber her”

Ste­fa­no Gar­bin, CEO der St. Gal­lisch-Appen­zel­li­schen Kraft­wer­ke (SAK), erzählt im Inter­view mit ener­ga­te, dass die SAK in ver­schie­de­ne Zukunfts­märk­te wie Elek­tro­mo­bi­li­tät und Was­ser­stoff inves­tiert, um im Kon­text der Ener­gie­wen­de mög­lichst breit auf­ge­stellt zu sein. Wür­de man ver­schie­de­ne Tech­no­lo­gien ver­stärkt intel­li­gent mit­ein­an­der ver­net­zen — etwa Pho­to­vol­ta­ik als Strom­quel­le für Elek­tro­la­de­säu­len, die Inte­gra­ti­on des Glas­fa­ser­net­zes in das Lade­netz und natür­lich die Was­ser­stoff-Tech­no­lo­gie als Hoff­nungs­trä­ger der Mobi­li­tät — böte das die gröss­te Chan­ce für die Schweiz, ihre Kli­ma­zie­le zu errei­chen, so Gar­bin.

 

EKZ und Pri­meo Ener­gie kün­di­gen Zusam­men­ar­beit an

Die Elek­tri­zi­täts­wer­ke des Kan­tons Zürich (EKZ) und Pri­meo Ener­gie schlies­sen sich im Ener­gie­ver­trieb zusam­men. Ihre gemein­sa­me Ver­triebs­ge­sell­schaft, die ab dem 1. Janu­ar 2021 unter der Mar­ke Pri­meo Ener­gie AG auf­tre­ten soll, inves­tie­re in die Digi­ta­li­sie­rung ihrer Kun­den­platt­for­men sowie in neue Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen für Geschäfts­kun­den und Ener­gie­ver­sor­ger im schwei­ze­ri­schen und fran­zö­si­schen Strom­markt, so Pri­meo Ener­gie. Neben dem Han­del mit Gas, Strom und Strom­zer­ti­fi­ka­ten will die neue Gesell­schaft Dienst­leis­tun­gen wie Ener­gie-Port­fo­li­o­be­wirt­schaf­tung, Eigen­ver­brauchs­ge­mein­schaf­ten, Mul­ti Ener­gy Bil­ling, Sys­tem­dienst­leis­tun­gen oder Direkt­ver­mark­tung anbie­ten.

 

Alpiq: Min­der­heits­ak­tio­när Knight kün­digt Kla­ge an

Eric Knight will gegen Alpiq kla­gen. Der CEO des Anla­ge­fonds Knight Vin­ke stört sich an der Abfin­dung von 70 Fran­ken, die Alpiq im Zuge der Abfin­dungs­fu­si­on mit der Alpha 2020 AG zah­len möch­te. Die Abfin­dungs­fu­si­on war am 24. Juni von der Gene­ral­ver­samm­lung beschlos­sen wor­den. Knight sag­te in einem Inter­view mit “Finanz und Wirt­schaft”, die 70 Fran­ken pro Aktie sei­en zu nied­rig. Der Betrag spieg­le nicht den vol­len Wert des Unter­neh­mens wider. Als Bei­spiel führt Knight die Was­ser­kraft­wer­ke von Alpiq an, die zu den wert­volls­ten Anla­gen der Welt zäh­len wür­den, aber nicht ent­spre­chend bewer­tet sei­en.

 

2019: Neu­wa­gen mit gestie­ge­nem CO2-Aus­stoss

Die durch­schnitt­li­chen CO2-Emis­sio­nen der Neu­wa­gen lagen 2019 bei rund 138,1 Gramm CO2 pro Kilo­me­ter. Damit wur­de der bis Ende 2019 gel­ten­de Ziel­wert von 130 Gramm CO2 pro Kilo­me­ter zum vier­ten Jahr in Fol­ge nicht erreicht. Mit Blick auf die Kli­ma­zie­le ist bedenk­lich, dass der durch­schnitt­li­che CO2-Aus­stoss der neu zuge­las­se­nen PKWs gegen­über 2018 nicht gesun­ken, son­dern sogar leicht um 0,2 Pro­zent gestie­gen ist. Gemäss Bun­des­amt für Ener­gie lie­gen die Grün­de hier­für bei einem wie­der­um ange­stie­ge­nen Anteil der All­rad­fahr­zeu­ge (2019: 51,3%), schwe­re­ren Fahr­zeu­gen sowie einem erneu­ten Rück­gang der Die­sel­fahr­zeu­ge. /kb

 

ener|gate gmbh

ener|gate gmbh

Inhalte aus dem energate messenger Schweiz
Weitere Informationen unter: www.energate-messenger.ch
Kontakt: info@energate.ch

Bei­trag Tei­len:

Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on twitter
Twitter
Share on facebook
Facebook