# Revue KW 44

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Olten (ener­ga­te) — Nach Berech­nun­gen des Immo­bi­li­en­be­ra­ters Wüest Part­ner konn­ten in der Schweiz durch bau­lich-ener­ge­ti­sche Mass­nah­men und Hei­zungs­er­satz seit dem Jahr 2000 rund 1,8 Mio. Ton­nen CO2 ein­ge­spart wer­den. Die Urek‑N plä­diert für eine För­de­rung der erneu­er­ba­ren Ener­gien nach 2022, also nach Aus­lau­fen der kos­ten­ori­en­tier­ten Ein­spei­se­ver­gü­tung (KEV).

 

Im Por­trät: Win­Ji

Das Start-up Win­Ji ver­spricht, mit Künst­li­cher Intel­li­genz die Wirt­schaft­lich­keit von Wind- und Solar­parks zu stei­gern. Kern der KI-Lösung ist die Soft­ware-Platt­form “True Power”, die die Effek­ti­vi­tät des Asset-Manage­ments von Wind- und Solar­parks ver­bes­sern soll, indem sie Daten sinn­voll aus­wer­tet und Maß­nah­men vor­schlägt. Die Soft­ware nutzt dazu unter ande­rem Infor­ma­tio­nen der Anla­gen, Wet­ter­da­ten, Signa­le aus den Net­zen und Tari­fe auf dem Strom­markt. Win­Ji arbei­tet dar­an, die digi­ta­len Instru­men­te und Dienst­leis­tun­gen wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und setzt dabei unter ande­rem auf die Zusam­men­ar­beit mit Hoch­schu­len.

 

Stärks­ter Rück­gang der CO2-Emis­sio­nen im Kan­ton Basel-Stadt

Der Kan­ton Basel-Stadt ist Schwei­zer Meis­ter, was das Redu­zie­ren von CO2-Emis­sio­nen im Gebäu­de­sek­tor angeht. Im gesam­ten Woh­nungs­markt gin­gen die CO2-Emis­sio­nen hier zwi­schen 2000 und 2018 um rund 23 Pro­zent zurück. Es fol­gen der Kan­ton Appen­zell Inner­rho­den und das Wal­lis. Dies geht aus dem “Immo-Moni­to­ring 2021” des Immo­bi­li­en­be­ra­ters Wüest Part­ner her­vor. Schweiz­weit ver­rin­ger­ten sich die CO2-Emis­sio­nen aller Wohn­ge­bäu­de zwi­schen 2000 und 2018 im Durch­schnitt um zehn Pro­zent. Ins­ge­samt, so Wüest Part­ner, lies­sen die Ergeb­nis­se den Schluss zu, dass die kan­to­na­len Ener­gie­vor­schrif­ten Wir­kung gezeigt haben dürf­ten, wenn auch erst teil­wei­se.

 

Urek‑N will erneu­er­ba­re Ener­gien wei­ter­hin unter­stüt­zen

Die Kom­mis­si­on für Umwelt, Raum­pla­nung und Ener­gie des Natio­nal­ra­tes (Urek‑N) sprach sich in einer Tagung vom 26. und 27. Okto­ber für die För­de­rung von Bio­gas, Klein­was­ser­kraft, Wind und Geo­ther­mie auch nach Aus­lau­fen der kos­ten­ori­en­tier­ten Ein­spei­se­ver­gü­tung (KEV) 2022 aus. Sie leis­te­te damit der ent­spre­chen­den par­la­men­ta­ri­schen Initia­ti­ve von Grü­nen-Natio­nal­rat Bas­tien Girod Fol­ge. Dem­nach sol­len die betref­fen­den Tech­no­lo­gien zur Erzeu­gung erneu­er­ba­rer Ener­gie neue Inves­ti­ti­ons­bei­trä­ge erhal­ten. Aus­ser­dem will die Urek‑N im Som­mer 2021 prü­fen, wie die Rea­li­sie­rung von Gross­pro­jek­ten zur Erzeu­gung erneu­er­ba­rer Ener­gien beschleu­nigt wer­den kann.

 

CO2-Gesetz: Gewer­be­ver­band will Refe­ren­dum unter­stüt­zen

Die Gewer­be­kam­mer des Schwei­ze­ri­schen Gewer­be­ver­ban­des SGV stimm­te am 27. Okto­ber mehr­heit­lich für eine Unter­stüt­zung des Refe­ren­dums gegen das CO2-Gesetz ab. Das Gesetz set­ze auf neue und höhe­re Abga­ben, Tech­no­lo­gie­ver­bo­te und Sub­ven­tio­nen, was mit den poli­ti­schen For­de­run­gen des SGV inkom­pa­ti­bel sei, begrün­det der Ver­band sei­nen Ent­scheid. Er beton­te wei­ter, er habe sich in der par­la­men­ta­ri­schen Bera­tung für ein aus­ba­lan­cier­tes Gesetz ein­ge­setzt, wel­ches die ambi­tio­nier­ten Kli­ma­zie­le wirt­schaft­lich erreich­bar mache. Die vom Par­la­ment ver­ab­schie­de­te Ver­si­on des Geset­zes set­ze jedoch auf Mass­nah­men, wel­che die­sem Ziel zuwi­der­lie­fen, so der SGV.

 

Schwei­zer Netz­si­cher­heit in Euro­pa frü­hes­tens 2022/2023 berück­sich­tigt

 

Die schwei­ze­ri­sche Netz­si­cher­heit wird “im bes­ten Fall” im Win­ter 2022/2023 in den euro­päi­schen Kapa­zi­täts­be­rech­nun­gen ange­mes­sen berück­sich­tigt wer­den, schreibt Micha­el Bhend vom Fach­se­kre­ta­ri­at der Eid­ge­nös­si­schen Elek­tri­zi­täts­kom­mis­si­on (Elcom) auf ener­ga­te-Nach­fra­ge. Die Elcom arbei­tet mit der Über­tra­gungs­netz­be­trei­be­rin Swiss­grid an tech­ni­schen Lösun­gen, damit die schwei­ze­ri­sche Netz­si­cher­heit im rest­li­chen Euro­pa ein­kal­ku­liert wer­den kann. Dies ist nötig, weil die Schweiz auf­grund des feh­len­den Strom­ab­kom­mens nicht an der fluss­ba­sier­ten Markt­kopp­lung teil­neh­men kann. Die Lösungs­fin­dung gestal­te sich aller­dings nicht ein­fach, so Bhend. /sb/kb/jr

 

ener|gate gmbh

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