# Revue KW 48

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Olten (ener­ga­te) — Die Stadt Zürich bie­tet künf­tig höhe­re För­der­bei­trä­ge für Wär­me­pum­pen an. Sie hofft, dass mehr Haus­ei­gen­tü­mer eine fos­si­le Hei­zung durch eine umwelt­freund­li­che Alter­na­ti­ve erset­zen. Auch ver­such­te Zürich, ihre Kern­kraft­be­tei­li­gun­gen zu ver­kau­fen. Weil es kei­ne erfolgs­ver­spre­chen­den Ange­bo­te gab, wur­den die Gesprä­che mit Inter­es­sen­ten abge­bro­chen.

 

ZH: Regie­rungs­rat weist Gegen­vor­schlag zur Glet­scher-Initia­ti­ve teil­wei­se zurück

Der Zür­cher Regie­rungs­rat hat am Gegen­ent­wurf des Bun­des­ra­tes zur soge­nann­ten Glet­scher-Initia­ti­ve eini­ge Punk­te zu bemän­geln, wie aus der Stel­lung­nah­me vom 19. Novem­ber her­vor­geht. So fehlt der Regie­rung eine expli­zi­te For­mu­lie­rung, dass Bund und Kan­to­ne sich auch inter­na­tio­nal für die Begren­zung der Risi­ken und Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels enga­gie­ren sol­len. Der Bun­des­rat möch­te die­se im Initia­tiv­text auf­ge­führ­te Stel­le fal­len las­sen. Auch for­dert der Regie­rungs­rat, dass im Geset­zes­text ver­an­kert wird, dass die Zwi­schen­zie­le auf dem Weg zu Net­to-Null-Emis­sio­nen bis 2050 in der Schweiz “früh­zei­tig zu einer mehr als linea­ren Absen­kung” füh­ren müss­ten.

 

Stadt Zürich erhöht För­de­rung für erneu­er­ba­re Heiz­sys­te­me

Der Zür­cher Stadt­rat passt die För­der­bei­trä­ge für Wär­me­pum­pen und die lei­tungs­ge­bun­de­ne Ener­gie­ver­sor­gung der kan­to­na­len För­de­rung an. Das teil­ten Micha­el Bau­mer, Stadt­rat und Vor­ste­her der Indus­tri­el­len Betrie­be, Sil­via Ban­fi Frost, Ener­gie­be­auf­trag­te der Stadt Zürich, und Bene­dikt Löp­fe, Direk­tor des Elek­tri­zi­täts­werks der Stadt Zürich (EWZ) mit. Neu wird sein, dass die Stadt pau­scha­le Grund­bei­trä­ge für Wär­me­pum­pen zah­len wird. Mass­ge­bend für die Berech­nung die­ser Bei­trä­ge sind 100 Pro­zent der Mehr­kos­ten gegen­über einer fos­si­len Lösung und ein För­der­satz von 200 Fran­ken pro Ton­ne ver­mie­de­nes Treib­haus­gas.

 

Stadt­werk Win­ter­thur ver­zich­tet vor­erst auf Block­chain-Tech­no­lo­gie

Das Stadt­werk Win­ter­thur möch­te die Block­chain-Tech­no­lo­gie vor­erst nicht für Geschäfts­pro­zes­se ein­set­zen. Die Begrün­dung ist, dass die Block­chain-Tech­no­lo­gie “noch kei­ne über­zeu­gen­de Lösung” für die Spei­che­rung von Last­gang­da­ten bie­te. Infor­ma­tio­nen, die in der Block­chain gespei­chert wer­den, sei­en unver­än­der­bar. “Mess­da­ten, die vom Mess­dienst­leis­ter bereit­ge­stellt wer­den, ändern sich bis zur defi­ni­ti­ven Abrech­nung noch rela­tiv oft”, so das Stadt­werk. In der Kon­se­quenz wür­den dadurch vie­le Daten in der Block­chain gespei­chert, ohne einen effek­ti­ven Wert zu gene­rie­ren. Gleich­zei­tig erhöh­ten sich aber die Kos­ten für das Daten­ma­nage­ment und die Ska­lier­bar­keit.

 

Zürich stoppt Gesprä­che zum Ver­kauf von Kern­ener­gie­be­tei­li­gun­gen

Die Stadt Zürich fin­det für die Betei­li­gun­gen des EWZ an der Kern­kraft­werk Gös­gen-Däni­ken AG (KKG) und an der Akti­en­ge­sell­schaft für Kern­ener­gie­be­tei­li­gun­gen Luzern (AKEB) kei­nen geeig­ne­ten Käu­fer. Zwar lägen zwei unver­bind­li­che Ver­hand­lungs­an­ge­bo­te aus­län­di­scher Unter­neh­men vor, schreibt die Stadt. Sie erach­tet die Offer­ten, zu denen sie kei­ne wei­te­ren Anga­ben macht, jedoch als unge­eig­net. Des­halb will sie den Ver­hand­lungs­pro­zess mit den bei­den Inter­es­sen­ten nicht fort­füh­ren. Ein erfolg­rei­cher Abschluss wur­de für unwahr­schein­lich gehal­ten.

 

Schweiz soll auf fos­si­le Ener­gien weit­ge­hend ver­zich­ten

Die Schweiz kann ihre Ener­gie­ver­sor­gung bis 2050 kli­ma­neu­tral umbau­en und gleich­zei­tig die Ener­gie­ver­sor­gungs­si­cher­heit gewähr­leis­ten. Das ist das Fazit des Berichts Ener­gie­per­spek­ti­ven 2050+, den Pro­g­nos, Eco­plan, TEP Ener­gy und Infras erstellt haben. Die­ser beschreibt anhand von Sze­na­ri­en, wie die Schweiz bis 2050 kli­ma­neu­tral wer­den könn­te. Die Exper­ten gehen dabei davon aus, dass die Schwei­zer Bevöl­ke­rung bis 2050 auf mehr als 10 Mio. Ein­woh­ner wach­sen wird. Die beheiz­te Flä­che wür­de sich um 17 Pro­zent erhö­hen. Je nach­dem legen die Sze­na­ri­en dabei einen stär­ke­ren Fokus auf die Elek­tri­fi­zie­rung, Bio­gas oder Wär­me­net­ze und flüs­si­ge Ener­gie­trä­ger. /sb/kb/jr

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