# Revue KW 51

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Olten (ener­ga­te) — Die BKW will ein Kom­pe­tenz­zen­trum für E‑Mobilität auf­bau­en und wird damit zur Kom­plett­an­bie­te­rin von Lösun­gen im Bereich Elek­tro­mo­bi­li­tät. Die Dienst­leis­tun­gen wer­den die Pla­nung, Instal­la­ti­on und Inte­gra­ti­on von Ladein­fra­struk­tur sowie deren Betrieb und die Abrech­nung umfas­sen. Der Schnell­la­de­an­bie­ter Gofast erwei­tert der­weil sein Lade­netz.

 

Im Por­trät: Piëch Auto­mo­ti­ve

Das Start-up Piëch Auto­mo­ti­ve mit Sitz in Zürich sorgt mit sei­nen elek­tri­schen Luxus­sport­wa­gen, dem Mark Zero, für Auf­se­hen in der Bran­che. Auf sei­ner Web­site bewirbt Piëch Auto­mo­ti­ve den Mark Zero mit der Lade­zeit: In 4 Minu­ten und 40 Sekun­den soll die Bat­te­rie auf 80 Pro­zent gela­den wer­den — aller­dings sei­en dazu Tur­bo­la­de­säu­len nötig, die erst noch gebaut wer­den müs­sen. Dafür füh­re Piëch Auto­mo­ti­ve Gesprä­che mit ande­ren Fir­men. Auch die Reich­wei­te des Mark Zero ist beacht­lich, sie soll bis zu 500 Kilo­me­ter betra­gen. Die ver­bau­te Lithi­um-Ionen-Bat­te­rie sei zudem beson­ders belast­bar und so vor Über­hit­zung geschützt. 5.000 Lade­zy­klen sei­en ohne Ver­schleiss mög­lich.

 

Gofast: Fast 90 Schnell­la­de­sta­tio­nen für McDonald’s‑Restaurants

Der Schwei­zer Schnell­la­de­an­bie­ter Gofast stat­tet fast 90 McDri­ve-Restau­rants von McDonald’s mit Schnell­la­de­sta­tio­nen aus. Die­se Part­ner­schaft sei laut Dome­nic Lanz, Geschäfts­füh­rer des 2016 gegrün­de­ten E‑Mo­bi­li­täts-Unter­neh­mens, ein Glücks­fall für E‑Autofahrer, da die Lade­punk­te so “an bes­ter Ver­kehrs­la­ge in der gan­zen Schweiz” ent­stün­den. Aus­ser­dem ermög­li­chen die 150 kW star­ken Gofast-HPC-Lader im Ide­al­fall inner­halb von 10 Minu­ten eine Reich­wei­te von 150 km. Der Aus­bau aller geeig­ne­ter McDri­ve-Restau­rants soll in meh­re­ren Bau­etap­pen bis Ende 2022 erfol­gen. Den Strom bezie­he man aus erneu­er­ba­ren Ener­gien von loka­len Ener­gie­ver­sor­gern.

 

E‑Mobilitätsteam von Spie Schweiz wech­selt zur BKW

Die BKW schafft ein neu­es Kom­pe­tenz­zen­trum für E‑Mobilität. Auf­bau­en wird die­ses das ehe­ma­li­ge E‑Mobilitätsteam von Spie Schweiz, das zur BKW wech­selt. Es wird das Dienst­leis­tungs­port­fo­lio ein­schliess­lich der Kun­den­be­zie­hun­gen mit­brin­gen. Von beson­de­rer Bedeu­tung ist die inte­grier­te Lösung für Auto­mo­ti­ve-Unter­neh­men und die dahin­ter­lie­gen­de Pro­zess­soft­ware “Tack­Box”. Es ver­ein­facht sämt­li­che Pro­zes­se beim Laden eines E‑Autos wie etwa die rich­ti­ge Aus­wahl der Lade­sta­ti­on, die Prü­fung der Situa­ti­on vor Ort, nöti­ge Bewil­li­gungs­ver­fah­ren, Instal­la­ti­on und Inbe­trieb­set­zung der Lade­sta­tio­nen bis hin zu War­tung und Unter­halt.

 

2050: Geo­ther­mie soll ein Vier­tel des Schwei­zer Wär­me­be­darfs decken

Geo­ther­mie könn­te bis 2050 min­des­tens 17 Tera­watt­stun­den und somit rund ein Vier­tel des pro­gnos­ti­zie­ren Schwei­zer Wär­me­be­darfs von rund 70 Tera­watt­stun­den bereit­stel­len. Im Bereich der mit­tel­tie­fen Geo­ther­mie bedarf es hier­für aber noch der För­de­rung, so der Ver­band Geo­ther­mie-Schweiz. Ins­be­son­de­re müs­se das Fün­dig­keits­ri­si­ko gedeckt wer­den. Der Ver­bands­spre­cher kün­dig­te bereits an, einen Ver­bes­se­rungs­vor­schlag für die CO2-Ver­ord­nung beim Bun­des­rat ein­zu­rei­chen. So sol­len die Initi­an­ten von Geo­ther­mie­pro­jek­ten im Fal­le einer Boh­rung an fal­scher Stel­le künf­tig nicht mehr auf 40 Pro­zent, son­dern nur noch auf 5 Pro­zent der Kos­ten sit­zen blei­ben.

 

Par­la­ment treibt Ener­gie­wen­de vor­an

Der Natio­nal­rat spricht sich für bes­se­re Rah­men­be­din­gun­gen für fos­sil-freie Nutz­fahr­zeu­ge, die Mög­lich­keit einer vor­über­ge­hen­den Ver­schul­dung des Netz­zu­schlags­fonds sowie strom­au­to­no­me Bun­des­im­mo­bi­li­en aus. Alle drei Motio­nen waren bereits zuvor vom Stän­de­rat gut­ge­heis­sen wor­den. SVP-Natio­nal­rat Chris­ti­an Imark äus­ser­te die Befürch­tung, dass der Bund für eine bilan­zi­el­le Selbst­ver­sor­gung im Gebäu­de­be­reich mit eige­nen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen Flä­chen hin­zu­mie­ten müss­te und damit als direk­te Kon­kur­renz zu pri­va­ten Anbie­tern auf­tre­ten wür­de. Die Moti­on wur­de trotz­dem ange­nom­men, Gegen­stim­men stamm­ten vor allem von der SVP. /sb/kb/jr

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